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PGLU-Blog

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Erfolgreiche PGLU-Weiterbildung mit Werklehrpersonen

veröffentlicht um 28.12.2015, 00:00 von Rolf Beck   [ aktualisiert: 28.12.2015, 00:35 ]

Nach langer Entwicklungsarbeit 'am Schreibtisch' konnte am vergangenen 24.Oktober 2015 nun endlich ein erster Test der PGLU mit Werklehrpersonen stattfinden. An einem 4-Stündigen Workshop wurden die rund 15 Teilnehmenden in die Hintergründe der PGLU sowie die Grundlagen des Programmierens eingeführt!
Um möglichst viele Erfahrungen über die Praxistauglichkeit der PGLU im Schulunterricht zu sammeln, hat die Fraktrionsleitung für diesen Anlass eigens 10 Versuchsroboter vorbereitet (Bild).
Einblick in diesen gelungenen Samstag Nachmittag gibt der Artikel des Aargauer Schulblattes Nr.22 2015 welcher hier heruntergeladen werden kann.

Bild: FrTG-Leitung mit Übungsfahrzeugen: Hans Peter Müller, Andreas Kurth, Christa Eckmann, Rolf Beck

Eine etwas andere PGLU-Anwendung mit Schülern gestartet

veröffentlicht um 20.09.2015, 05:30 von Rolf Beck   [ aktualisiert: 26.10.2015, 11:47 ]

Welche Werkarbeiten sollen eigentlich mit der PGLU gemacht werden können? Bis jetzt haben wir bei dieser Frage vor allem an kleine Roboterfahrzeuge gedacht. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass auch ganz andere Produkte z.B. im Möbelbau oder beim Design von Leuchten möglich sein sollen.

Eine völlig unerwartete Idee aus meinem Werkunterricht in Baden zeigt nun, dass noch ganz andere Dinge möglich sind: Ausgehend vom Schülerwunsch, ein Hologramm zu nachbauen (welches auf Youtube gefunden wurde), sind wir nach weiteren Recherchen zur Produkteidee 'Lasershow' gelangt. Am Badener Jugendfest vor 2 Jahren war eine solche zu bewundern.

Ein Laserstrahl soll über 2 bewegliche Spiegel gelenkt- und so in eine kontrollierte Schwingung versetzt werden. Alles was es also braucht, ist eine steuerbare Hin- und Herbewegung. Da dies mit Motoren schwer zu bewerkstelligen ist, werden an den Motorenausgang der PGLU einfach 2 kleine Lautsprecher angeschlossen. Damit's nicht zu laut wird, kann die Membran mit einem Skalpell vorsichtig herausgeschnitten werden.

Ein wenig Mathematik ist nun nötig, um die beiden Lautsprechermagnete in die richtige Schwingung zu versetzen, damit daraus eine Kreisbewegung resultiert:

Es gilt die Gleichung a=sin(x) zum Leben erwecken. Wird 'a' nacheinander mit Werten zwischen 0 und 6.2 (was 2xPi entspricht) gefüllt, beschreibt x die Position der Lautsprechermembran entlang einer schönen Sinuskurve. 
Wie das Video von Tests zeigt, braucht dieser Schüler aus einer 3. Realklasse nun mit dem in der Hand gehaltenen Laserpointer nur noch eine Cosinuskurve zu beschreiben und schon entsteht der gewünschte Kreis. Fortsetzung folgt...

Softwareentwicklung gestartet

veröffentlicht um 05.09.2015, 11:32 von Rolf Beck   [ aktualisiert: 09.09.2015, 00:21 ]

An einem eintägigen Workshop am Institut für Software (IFS) der Hoschschule Rapperswil (HSR) wurden heute die genauen Eckdaten der gewünschten Programmierumgebung auf dem iPad oder PC definiert. 
Die wichtigsten Elemente sind:
  • Eine Grafische Programmiersprache für iPad und PC/Mac, welche weitgehend selbsterklärend ist. Es handelt sich dabei um eine vereinfachte Version von BlocklyDuino.
  • Die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad der Sprache dem individuellen Können der Jugendlichen in 3 Stufen anzupassen.
  • Elemente welche auch die Programmierung von anderen Produkten als Fahrzeugen ermöglichen.
  • Einen Simulator, der das Testen des geschriebenen Codes auf dem iPad ermöglicht.
  • Eine Unkomplizierte Datenübertragung vom iPad auf das Board, auch bei grösseren Klassen.
  • ...
Im Bild: Carmelo Schumacher, unser Entwickler am IFS der HSR

Der Prototyp III ist da :-)

veröffentlicht um 06.08.2015, 14:00 von Rolf Beck   [ aktualisiert: 13.08.2015, 15:22 ]

Mit der dritten Version des PGLU Prototypen halten wir eine erste Platine in Händen (Foto), welche sich für eine Lehrerweiterbildung eignet. Am 24.Oktober gilt es dann ernst, wenn wir die ersten Tests mit Werklehrpersonen durchführen können. Informationen zu diesem Anlass folgen.

Neben der Hardwareentwicklung läuft aber auch die Suche nach der geeigneten Programmier-App auf Hochtouren. Experten von der Hochschule für Technik in Rapperswil (HSR) evaluieren die Machbarkeit und die zu erwartenden Kosten. Ende August wissen wir mehr!

Parallel dazu stellt Rudolf Tanner vom Hightechzentrum Aargau Kontakte mit potentiellen Unterstützern des Projektes her; herzlichen Dank, diese Unterstützung ist grossartig.
    
Hardware-Entwickler Christoph Biel (links) übergibt mir die 10 Prototypen an der FHNW in Windisch

PGLU: 10 Prototypen bis Oktober

veröffentlicht um 26.06.2015, 12:41 von Rolf Beck

Bis im Oktober dieses Jahres werden bereits 10 Prototypen der PGLU-Hardware bereit stehen, das Institut für Automation der FHNW hat diese nun in Auftrag gegeben.
Dies ist natürlich besonders erfreulich, da an unserer Weiterbildung vom 24.Oktober nun erste Tests mit Werklehrpersonen gemacht werden können.

Ein grosses Dankeschön an Herrn Biel von der FHNW!

Im Bild der Prototyp II mit neuen Anforderungen an die Funktionalität sowie logischer Kontaktanordnung:

PGLU: Erster Entwurf äusseres Erscheinungsbild

veröffentlicht um 14.05.2015, 14:27 von Rolf Beck   [ aktualisiert: 17.05.2015, 08:31 ]

Damit die Akzeptanz der PGLU bei Schülern und Lehrerinnen möglichst hoch ist, ist eine übersichtliche und logische Anordnung der Bauteile wichtig. Ein erster Entwurf - abhängig von der Machbarkeit - könnte so aussehen:



PGLU: Erster Prototyp

veröffentlicht um 12.05.2015, 11:14 von Rolf Beck   [ aktualisiert: 12.05.2015, 13:41 ]

FH-Hardwaredesigner Christoph Biel präsentierte mir heute einen ersten funktionierenden PGLU-Prototypen! Besonders erfreulich: Die Anforderung, dass an den Motorenausgängen LEDs die Funktion anzeigen sollen, ist bereits erfüllt. In ihren Werkprojekten können so die Jugendlichen ihre Programme testen ohne dass Motoren an die Platine angeschlossen werden müssen. Ideal für die Teamarbeit in der Klasse!

Knackpunkt ist allerdings noch die Programmierumgebung. Nachdem Tests mit der Plattform modkit micro nicht befriedigten, wird nun mit open roberta weiter gearbeitet.

PGLU-Ptototyp im FHNW-Entwicklerlabor
PGLU-Prototyp im FHNW-Labor

PGLU: Projekt gestartet

veröffentlicht um 10.05.2015, 07:37 von Rolf Beck   [ aktualisiert: 13.05.2015, 00:49 ]

Wir freuen uns, dass nach langer Planung und vielen Vorabklärungen das Projekt PGLU (Prozessorgesteuerte Lernumgebung) nun gestartet wurde. Die Ausschreibung konnte Anfang Januar dem Institut für Automation der FHNW übergeben werden, wo jetzt an der Realisierung eines Prototypen gearbeitet wird. Im Bild ist eine erste Version zu sehen.

Der weitere Terminplan sieht ungefähr so aus:

  • Ausschreibung und Start: Februar 2015 (erfolgt)
  • Abschluss Entwicklung Prototyp der Soft- und Hardware: Juli 2015
  • Start Entwicklung Lehrmittel: 3. Quartal 2015
  • Durchführung mit Testklassen: 1. Quartal 2016
  • Weiterbildung Werklehrpersonen: 2. Quartal 2016
  • Entscheid über Finanzierung 1.Serienproduktion durch FrTG: 3. Quartal 2016

April 2015:
Prototyp mit leerem Prozessorsteckplatz - an einer logischen Anordnung der Bauteile muss noch gearbeitet werden.



Der AWL wird eine Fraktion des alv!

veröffentlicht um 26.10.2014, 14:08 von Rolf Beck   [ aktualisiert: 10.05.2015, 04:15 ]

Für einmal sei an dieser Stelle in eigener Sache informiert: An der Vergangenen 30. GV der Aargauischen Werklehrpersonen in Wohlen, beschlossen die rund 15 anwesenden Mitglieder einstimmig die Auflösung des Vereins und die anschliessende Neugründung einer Fraktion Technisches Gestalten (FrTG) des Aargauischen Lehrerinnen und Lehrerverbandes (alv).

Während seiner 29-Jährigen Zeit des Bestehens hat sich der AWL mit grossem Einsatz und viel Enthusiasmus für einen lebendigen, hochstehenden und wirksamen Werkunterricht an der Aargauer Volksschule eingesetzt! 

Den vielen engagierten Mitgliedern sowie besonders den Personen, die in ihrer Freizeit Vorstandsarbeit für den Verein geleistet haben, sei noch einmal ganz herzlich für ihren tollen Einsatz in all diesen Jahren gedankt! Ohne euch wäre der Werkunterricht nicht das, was er heute ist!

Mit der oben genannten Änderung der Vereinsform können sich die Aargauer Weklehrerinnen und Werklehrer in Zukunft noch besser im alv einbringen um so den spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen eines qualitativ hochstehenden Werkunterrichtes an den Aargauer Schulen noch mehr Gehör zu verschaffen.

Aargauer Sparpaket: Massnahme 3 zurückgezogen!

veröffentlicht um 06.04.2014, 13:25 von Rolf Beck   [ aktualisiert: 06.04.2014, 22:39 ]

In seinem Schreiben vom 4.April 2014 an die Lehrpersonen, Schulleitungen und Schulpflegen informiert der Aargauer Bildungsdirektor Alex Hürzeler unter anderem über den Rückzug der 'Sparmassnahme 3' betreffend der 'Heraufsetzung der Mindestzahl der Schülerinnen und Schüler bei der Durchführung von Wahlfächern' (siehe News-Beitrag unten).

Demnach sind für die Durchführbarkeit eines Wahlpflichtfaches wie z.B. Werken oder TW, wie bis anhin nur 8 Anmeldungen nötig.

Der AWL ist erfreut darüber, dass die Regierung erkannt hat, welchen Wert die Fächer Werken und TW für unsere Schulen und die vielfältigen Lernwege der Schülerinnen und Schüler haben!



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